Statt eines Vorwortes: Einführende Informationen

... zum Reader

  1. Das Tutorenteam aus dem Wintersemester 2012/2013 hat Handouts zu den verschiedenen Themen erstellt; hierbei hat ein Tutor/eine Tutorin das Handout und ggf. dazugehörige Aufgaben konzipiert und gestaltet, es wurde im Team besprochen und ggf. verändert.
    Mitglieder des Tutorenteams WS 2012/2013: Caner Kamisli, Judith Janutta, Marvin Wehrmann, Nils Terborg, Romina Scheudoschi, Sabine Fronia, Sebastian Brass, Steffen Waschul, Verena Holland
  2. Das Tutorenteam aus dem Sommersemester 2015 hat sich der Aufgabe gestellt, diesen Reader zu aktualisieren und vor allem auch in eine leichter zu aktualisierende Wiki-Form zu überführen.
    Mitglieder des Tutorenteams SS 2015: Jan-Nicolas Aslanidis, Joelle Bednarz, Marina Brieden, Svenja Ditsch, Katja Fintak, Verena Holland, Markus Tomshöfer, Steffen Waschul

Hinweise auf die jeweiligen Autor(inn)en der Ursprungstexte und die Verantwortlichen für die jeweilige Überarbeitung finden Sie am Ende jedes Textes.

Für eine einfachere Lesbarkeit wird an vielen Stellen das generische Maskulinum verwendet.

Hier geht es zur Homepage des Tutorienprogramms.

... zum Tutorenprogramm

Die Hilfestellungen, die unsere Tutorien den Studienanfänger(innen) in der Germanistik bieten, umfassen eine fachspezifische, eine orientierende und eine soziale Komponente.

Fachspezifische Komponente

Die Germanistik-Tutorien bilden den zentralen Ort, an dem Studierende grundlegende wissenschaftliche Arbeitstechniken für alle drei Teilfächer der Germanistik – Germanistische Linguistik, Germanistische Mediävistik und Neuere deutsche Literaturwissenschaft – erlernen und einüben können. Dabei

  1. werden formale Usus vermittelt und
  2. die Grundlagen erarbeitet und praktisch eingeübt.

Die Systematik und Benutzung der Institutsbibliothek, das Halten von Referaten, das Exzerpieren, Recherchetechniken, das Bibliographieren, das Verfassen von Vorlesungsmitschriften, Protokollen und wissenschaftlichen Hausarbeiten sind neben anderen die Hauptthemen der Tutorien.

Unsere Tutorinnen und Tutoren werden regelmäßig fachlich, methodisch und didaktisch geschult, was Qualität und Aktualität der zu vermittelnden Arbeitstechniken garantiert. Bei unserer Teamzusammenstellung achten wir auf ein breites Spektrum an Interessenschwerpunkten – neben den Teilfächern Germanistische Linguistik, Germanistische Mediävistik und Neuere deutsche Literaturwissenschaft sowie der Fachdidaktik auch auf eine Mischung aus Studierenden im B.A., im M.A. und im M.Ed. Damit wird in der regelmäßigen, semesterbegleitenden Schulung ein Austausch über unterschiedliche Praktiken in den Arbeitstechniken innerhalb der Germanistik sichergestellt.

Das Germanistik-Tutorium vermittelt Studierenden also die wichtigsten Grundkompetenzen, die für das erfolgreiche weitere Studium – egal welcher Schwerpunktbildung innerhalb der Germanistik – zwingend notwendig sind.

Orientierende Komponente

Die Institution Universität ist ein komplexes Gebilde. Dies zeigt sich bereits an der Größe des Campus, der Vielzahl der Gebäude und den auf den ersten Blick unverständlichen Raumbezeichnungen. Doch auch die selbstständige Organisation des Studiums, das Verstehen der Studienordnung und das Erstellen des eigenen Stundenplans sind in der Regel für Studienanfänger(innen) kaum allein zu meisternde Herausforderungen.

Die Germanistik-Tutorien bieten hier eine unverzichtbare Hilfestellung. Bereits während der Starthilfe wird bei der räumlichen Orientierung geholfen, wird gemeinsam der Stundenplan für das erste Semester erstellt, werden schrittweise und systematisch relevante Informationen zum Studienbeginn gegeben.

Die Tutorien während des Semesters bieten ein wichtiges Forum für Fragen aller Art und helfen dabei, sich im weiteren Studium allein zurechtzufinden.

Soziale Komponente

In einem mit nur fremden Gesichtern gefüllten Hörsaal oder Seminarraum fühlen sich die wenigsten Menschen heimisch. Und Anonymität kann eine Ursache für Probleme im Studium sein. Die Gefahr der Anonymität ist gerade an einer großen Universität wie der RUB und einem großen Institut wie dem Germanistischen gegeben.

Wir Tutorinnen und Tutoren möchte dieser Gefahr vorbeugen, indem wir soziale Kontakte zwischen den Studienanfänger(inn)en fördern. Und in der Vergangenheit wurde diese soziale Komponente unserer Tutorien stets sehr positiv bewertet: Neben der Möglichkeit, in Starthilfe und Tutorium Kontakte aufzubauen, sind unsere Tutorinnen und Tutoren bei Interesse auch bereit, Freizeitaktivitäten und Lerngruppen zu organisieren. Die Bochumer Germanistik wird oft wegen ihrer herzlichen Atmosphäre gelobt. Wir bemühen uns aufrichtig, unseren Beitrag dazu zu leisten, dass dies so bleibt.

Die Tutorien helfen dabei, ein persönliches Lern- bzw. Studienumfeld aufzubauen, das es den Studienanfänger(inne)n ermöglicht, gern und erfolgreich zu studieren.

Qualitätssicherung

Das Tutorenprogramm der Germanistik erleichtert einerseits Studienanfänger(inne)n den Einstieg ins Studium; anderseits stellt es eine wichtige Weiterbildungsmöglichkeit für Tutor(inn)en dar. Um beide Ziele zu erreichen, werden die Tutor(inn)en regelmäßig fachlich, didaktisch und methodisch geschult. Durch Schulung, Leitung von Tutorien und anschließende Reflexion haben sie die Möglichkeit, Schlüsselkompetenzen zu erlernen, zu optimieren und zu reflektieren.


Ursprungstext: Dennis Thiel | Überarbeitung: Daniel Händel

 
reader/01.txt · Zuletzt geändert: 2017/01/09 10:14 von haendel
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